Menü

Annelie Wendeberg

Annelie Wendeberg

(Indie-) Autorin + Mikrobiologin

Annelie Wendeberg

Annelie Wendeberg ist Umweltmikrobiologin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und ist ebenfalls Assistenzprofessorin im schwedischen Uppsala. Seit einigen Jahren versucht sie Forschung – ihre Leidenschaft – leicht verständlich und spannend in Blogartikeln zu vermitteln. Sie schreibt über alles Mögliche, was mit Wissenschaftlern, Biologie, Umwelt, Ökologie und vor allem Mikrobiologie zu tun hat.

Nachts bringt Annelie Leute um. Auf dem Papier (ach Quatsch, Bildschirm!). Eigenartigerweise klappt das auf Englisch am besten. Keiner weiß warum. Sie publiziert ihre Bücher selbst, und das Indie-Autorenleben stellte sich als unerwartet wilder Ritt heraus. Sie lernte die Tricks und Fallen des Online-Marketings kennen, infiltrierte Leser-Communities, stolperte über Trolle und hatte hitzige Konversationen mit Piraten, die ihr zeigten, wie man eBooks ordentlich formatiert. Nachdem ihr erstes Buch zehntausende Leser in den USA gefunden hatte, schickte Annelie zaghaft ein Exemplar an den KiWi-Verlag. Seitdem ist sie eine glückliche Indie-Autorin mit Verlagsanschluss. (Quelle KiWi).

Außerdem ist AnnelieWendeberg eine unglaubliche Selfmade-Frau: Sie baut – gemeinsam mit ihrem Mann – eine historische alte Schule zu einem modernen Wohnhaus um, legt eigenhändig einen großen Naturteich an und wird nebenher auch noch Imkerin.

Mein Motto

Druff und machen.

deadlines

Kurz + knapp …

Wo lebst Du heute?

Im schönen Muldental.

Bist Du auch in Sachsen aufgewachsen?

Nein. Ich komme aus einem Dorf nördlich von Berlin.

Was machst Du beruflich?

Oje. Forschen, schreiben, editieren, wurschteln.

Hast Du Hobbys?

Was’n dat?

Welches Buch hat Dir in letzter Zeit ganz besonders gefallen?

»Fourth of July Creek« von Smith Henderson.

Und welchen Film hast Du zuletzt gesehen?

Bruahahhaaa! Der war gut.

Kannst Du sagen, welche Musik Du als letztes gehört hast?

„Esmeralda“ von Ben Howard.

Dein Lieblingsgericht ist …?

Zeugs mit Semmelknödel.

Gibt es eine aktuelle Arbeit, ein Projekt, das Du kürzlich abgeschlossen hast?

Ja. Ich hab vor einigen Tagen meinen ersten SciFi ins Korrektorat gegeben. (Inzwischen auch veröffentlicht …)

Welche historische Persönlichkeit bewunderst Du am meisten – und warum?

Keine. Darum.

Welche politische Reform ist ein echter Fortschritt für die Menschheit?

Die hatten wir noch nicht. Die würde heissen „Ja, wir kapieren das Ding mit dem Klimawandel und machen alle was dagegen.“

Wer ist für Dich ein “Held des Alltags”?

Menschen, die glücklich sind und Freude verbreiten, obwohl sie selbst fast nichts besitzen.

Gibt es etwas, das Du ganz besonders magst? Egal was es ist …?

Toleranz und Intelligenz.

Wie lautet Dein Lieblingszitat / Aphorismus?

»Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.«
Hab ich auf Facebook gefunden.

Etwas ausführlicher …

Es gab ein erstes Mal für das, was Du heute “beruflich” machst.
Was war das? Wann war das? Und auch: warum ist es “passiert”?

Hmm. Schwierig.
Ich bin zur Zeit (noch) Wissenschaftlerin und ab Sommer 2015 „nur noch“ Autorin und Coach für wissenschaftliches Schreiben. Das mit der Forschung war angeboren, dass wollte ich schon immer. Blöd nur, dass da die deutsche Bürokratie dazwischen gekommen ist – je weiter man die Karriereleiter erklimmt, desto mehr ist man Verwalter.
Da ich dort oben keinen Raum für Kreativität habe, fing ich an Geschichten zu schreiben.

Was bedeutet “Angst” für Dich?

Plagen Dich Ängste oder sind sie Dir völlig unbekannt? Doch, hab ich.
Z.B. die Angst zu versagen und die Angst jemanden geliebtes zu verlieren oder zu verletzen. Sonderlich produktiv finde ich keine dieser Ängste. Ich versuche, mich nur selten mit meinen Ängsten zu beschäftige, sie halten mich auf.

Gab es einen Punkt in Deinem Leben, an dem Du eine Entscheidung bedauert oder bereut hast, einen bestimmten Weg einzuschlagen?

Ja, nein, vielleicht.
Ich finde, darüber nachzudenken ist Zeitverschwendung. Erstens habe ich keine Zeitmaschine. Zweitens sind es oft die harten Zeiten, die einen Menschen wachsen lassen. Drittens wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin, wenn ich nicht all den Mist und all die Fehler in der Vergangenheit gemacht hätte.

Geld ist wichtig … oder eher nicht?

Es ist wichtig, um meine Familie zu ernähren, einzukleiden und ihr ein zu Hause zu geben.
Ansonsten wird Geld überbewertet.

Erzähl uns etwas über Inspiration und Kreativität.

Beide sind unberechenbar und tun weh, wenn sie plötzlich verschwinden.
Sie tun aber genauso weh, wenn sie von innen drücken und man sie nicht rauslassen kann.
Aber wenn mich noch einmal jemand fragt: „Woher hast du deine Ideen zu deinen Geschichten?“, krieg ich einen Schreianfall (Antwort: keine Ahnung).

Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Leben aus?

Uffstehen, Wurschteln. Pennen gehen.
Nein, quatsch. Im Ernst: Werktags stehen wir um 6:00 Uhr auf, frühstücken, ich fahre die Kinder zu Schule und Kindergarten und gehe auf Arbeit (am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung) und forsche wild…achnee, verwalte wild. Nachmittags fahren wir wieder heim. Dann passiert alles mögliche. Die Kinder rennen draussen rum und schlammen sich ein, ich buddel im Garten, kucke nach den Bienen, oder hacke einem Huhn den Kopf ab, mein Mann duscht sich den Baustellendreck ab oder macht für uns alle Erdbeeren mit Sahne, wir grillen die Henne, oder machen Hausaufgaben, oder was weiß ich.
Wenn die Kinder schlafen, fängt bei mir das Autorenleben an. Je nach Müdigkeit schreib ich bis zehn Uhr oder lange nach Mitternacht.

Was inspiriert Dich? Was gibt Dir Ideen für Deine Arbeit?

Aha! Da isse ja die Frage!

Sind Medien wie Zeitungen, Fernsehen, das Internet wichtig für Deinen kreativen Prozess?

Der Fernseher ist insofern wichtig, dass er entfernt wurde und uns nicht Zeit klauen kann. Stephen King schlägt in seinem Buch „On Writing“ vor, das Teil in die Luft zu jagen. Ich hab’s vor über 10 Jahren auf die Straße gestellt und es wurde innerhalb von Minuten adoptiert. Internet ist wichtig, da es mir hilft, meine Hintergrundforschung gezielter zu betreiben und mich mit meinen Lesern zu unterhalten.

Verrate uns bitte Deinen Lieblingsautor? Und warum gerade dieser/ diese?

Das wechselt ganz stark. Ich mag Peter Hoeg, da seine Sinne weit offen sind und er auch so schreibt. Ich mag Louise Penny, weil sie Licht sehr schön beschreibt. Gillian Flynn weil sie die dunkle Seite des Menschen komplex beschreibt. Patrick Ness für sein wundervolles Buch „A Monster Calls.“ Lydia Cacho, Harper Lee, Daniela Krien, Agatha Christie, John Steinbeck, Charles Dickens, Astrid Lindgren, Annie Proulx, Mark Haddon, Carlos Ruiz Zafón, Bret Easton Ellis, Charles de Lint, Anne Frank, J.K. Rowling, Sarah Waters und ach… ganz viele. Ich bin da schrecklich polygam.

Hatte oder hat Musik und/oder Film einen Einfluss auf Deine Arbeit?
Und falls ja, wie sieht dieser Einfluss aus?

Ich suche immer nach Musik zum Schreiben.
Bei »Teufelsgrinsen« war’s „La Tempesta Di Mare“ von Vivaldi, gespielt von Il Giardino Harmonico.
Bei meinen SciFi war’s Musik von Ben Howard.
Jedes Stück kreiert eine bestimmte Stimmung, die zur Geschichte passt. Ich vergleiche das gern mit dem Pawlow’schen Reflex. Schalte Ben Howard ein und ich fang an, SciFi zu schreiben.

Könntest Du uns Deine zehn Lieblingssongs, so was wie eine persönliche Hitparade nennen? Jede Art von Musik zählt …

Oje. Nee, hab ich nicht. Ich kann mich sowohl bei Musikern als auch bei Autoren nie auf einige wenige festlegen …

Magst Du Fernsehserien und wenn ja, welche?

Ohne Fernseher keine… Du weißt ja ….

Ist soziales Engagement wichtig für Dich?

Ja, sehr.
Zur Zeit bin ich Mentorin für das „Afghan Women Writing Project“ welches afghanischen Frauen und Mädchen hilft, sich in einer geschützter Umgebung ausdrücken zu können. Was dort vom alltäglichen Leben berichtet wird, kann sehr hart sein.

Bist Du glücklich?

Ja, sehr. Strahl!

Hast Du einen guten Rat für jemanden, der/die ebenfalls Schriftsteller werden möchte?

Talent ist gut, hart arbeiten musste aber trotzdem.

Was möchtest Du der Nachwelt hinterlassen?

Meine Kinder.

The Devil’s Grin

Book 1 in the Anna Kronberg Thriller Series
Best Sherlock Holmes novel 2014
(awarded the “Blue Carbuncle” by the German Sherlock Holmes Society)

In Victorian London’s cesspool of crime and disease, a series of murders remains undiscovered until a cholera victim is found floating in the city’s drinking water supply. Dr Anton Kronberg, England’s best bacteriologist, is called upon to investigate and finds evidence of abduction and medical maltreatment. While Scotland Yard has little interest in pursuing the case, Kronberg pushes on and crosses paths with Sherlock Holmes. The detective immediately discovers Kronberg’s secret – a woman masquerading as a man in order to practice medicine – a criminal deed that could land her in prison for years to come. But both must join forces to stop a crime so monstrous, it outshines Jack the Ripper’s deeds in brutality and cold-bloodedness.

The Fall

Book 2 in the Anna Kronberg Thriller Series 

Eluding Scotland Yard and Sherlock Holmes, Anna Kronberg leads an inconspicuous life far from London. Until the day she wakes up to a gun pressed against her temple. With her father held hostage and no help in sight, Anna finds only one way out – to take her captor for a dance along the razor’s edge while delving into Britain’s tentative beginnings of espionage and systematic biological warfare.

The Journey

Book 3 in the Anna Kronberg Thriller Series

Pregnant with her enemy’s child and with an assassin following her every step, Anna Kronberg must hurry to find the true motivation behind Moriarty’s plan to use disease as a weapon. Bit by bit, she and Sherlock Holmes unravel a spiderweb of crime, espionage, and bioterrorism that spreads across continents.

Moriarty

The Anna Kronberg Thriller Trilogy
This book contains more than 60 illustrations, and compiles the first three books in the Kronberg Thriller Series: The Devil’s Grin, The Fall and The Journey

Europe, late 19th century. Antibiotics have yet to be invented, and germs take a death toll that lets the number of murders appear negligible. But when a cholera victim is found floating in one of London’s drinking water supplies, Dr Anton Kronberg — England’s best bacteriologist — is called upon to investigate. He crosses paths with Sherlock Holmes. The detective immediately discovers Kronberg’s secret — a woman masquerading as a man in order to practice medicine — a criminal deed that could land her in prison for years to come. The two highly analytical minds provoke and annoy each other at once. Eventually, they must team up to unravel a spiderweb of murder, espionage, and bioterrorism that spreads across continents.

The Lion’s Courtship

The Lion’s Courtship is the prequel to the bestselling Anna Kronberg Thriller series.

London, 1885. Anna Kronberg hides in the city’s most notorious slum, offering medical treatment to prostitutes, beggars, and criminals of all kinds. None of her neighbours knows her true identity and she makes sure it stays that way. When the Irish thief Garret O’Hare breaks into her home in the dead of the night, bleeding profusely from a gunshot wound and collapsing on her bed, her life begins to take a deadly turn.

1/2986

Remnants of humanity are scattered high in the mountains, far from the deadly disease that wiped out ten billion lives. While everyone claws for survival, Micka cuts lines and numbers into her skin. The day she decides to press the blade deeper, a stranger steps into her life and makes an offer she finds hard to decline.
About: This story depicts one of many plausible scenarios resulting from climate change, from the water crisis caused by pollution and overuse of groundwater, the health crisis caused by multidrug-resistant pathogenic bacteria, dense human populations, and global mobility. However, this is still only science fiction (emphasis on fiction).

I would like to thank everyone who has joined me on my wild ride as an indie author. The most rewarding gems I found on this journey are your emails, and your comments on my webpage and Facebook page. You have encouraged me to write more than only one book (The Devil’s Grin), and with that, you helped me become a full-time author (I’m almost there).

But I also have to apologise. If you expected a fifth Anna Kronberg thriller, you might be disappointed by this SciFi that’s very far away from the Victorian London we used to roam together. But it’s just as stinky, dirty, and disease-ridden. So maybe, you enjoy it anyway.

Annelie Wendeberg hat natürlich eine eigene Website, auf der sie auch einen Blog führt, und dann natürlich noch ihren Wissenschaft-Blog.

Auch ist sie auf Facebook und Tumblr unterwegs.

Bees
Ich so …
Teilen

This is a unique website which will require a more modern browser to work!

Please upgrade today!